Ratgeber

So steil, so gut

15.09.2021

Ein Steildach ist nicht einfach steil und mit Tonziegel versehrt. Es gibt unterschiedliche Materialen und Formen von flach bis gewellt oder sogar mehrfach gewellt. Es muss nicht immer ein Ziegelstein sein, Beton gibt es auch. Oder Eternit – also grosse, eher flache Faserzementplatten.

Die Wahl des richtigen Steins bestimmt der Zweck, der Preis und manchmal auch das Aussehen. Ein Betonziegel ist günstiger als Ton. Eternit wiederum sturmsicherer. Zum Beispiel für Häuser, die höher liegen, gibt es andere Vorschriften als für Häuser unten im Tal. Dort kämpft das Dach häufiger mit grossen, dicken Schneemassen und anderen Witterungen.

Ein Steildach ist logischerweise steil. Dadurch fliesst Regenwasser ganz einfach ab und sammelt sich nicht auf dem Dach. Ausserdem ist ein Steildach gut durchlüftet. Denn unter der Eindeckung geht Luft durch und zirkuliert dort die ganze Zeit. So kann anfällige Feuchtigkeit im Innenraum abtransportiert werden. Oder anders gesagt: Das Haus kann besser atmen. Ganz generell sind Steildächer ziemlich resistent und halten lange.

Wer sich Solaranlagen auf dem Dach wünscht, hat zwei Möglichkeiten. Entweder kann man die PV-Anlage auf das bestehende Dach bauen. Steht allerdings eine Sanierung oder Neueindeckung an, können sogenannte Indachanlagen eingebaut werden, die das Deckmaterial ersetzen. Statt Ziegelsteine hat man dann eine Solaranlage auf dem Dach – ein steiles Solardach quasi.

Eigens für Sie.

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